Nationalpark der Pieniny Der slowakische Nationalpark der Pienine PIENAP wurde am 1967 für ein Gebiet von 21,25 km2 vom Slowakischen Nationalrat festgelegt. Die Pieninen sind Teil eines zerklüfteten Gebirges, das zwischen den Polnischen und Slowakischen Karpathen gelegen ist. Die größte Attraktion für Touristen ist eine 9 km lange Floß-fahrt durch den Dunajec vom Roten Kloster bis nach Lesnica. Danach können Sie auf einem Weg entlang des Dunajec zu Roten Kloster zurückwandern oder einen Bus von Lesnica nehmen.
Tatra-Nationalpark Tatra-Nationalpark ist älteste Nationalpark in der Slowakischen Republik. Er wurde 1949 gegründet und deckt ein Gebiet von 741 km2 des slowakischen Teils der Westlichen- und Hohen Tatra ab, einschließlich der gesamten Belaer Tatra (Belianske Tatra). Die Grenzen des Tatra-Nationalparks (TANAP), deutlich markiert auf allen Routen, sind: die Slowakisch-Polnische Grenze im Norden, die Strasse Zdiar - Tatranska Kotlina im Osten, eine Linie ungefähr an der Waldgrenze im Süden und im Westen das Tal Sucha Dolina bis Biela Skala, durch Oravice und durch das Tal Ticha Dolina bis zur polnischen Grenze.
Zipser Burg Die Zipser Burg ist eine der umfangreichsten, mittelalterlichen Burgen in Europa. Sie betraten gerade ein einzigartiges Gebiet, wo das Leben schon 5 Jahrtausende v. Ch. pulsierte, sogar schon viel früher bewegte sich hier der Neandertaler. Vor mehr als 800 Jahren begann hier in einer Höhe von 634 m ü M eine umfangreiche, 41 ha große und massive Steinburg zu wachsen. Die Zipser Burg schmückt seit 1993 zusammen mit ihrer einzigartigen Umgebung des Gebietes die Prestigeurkunde des Weltkultur und Naturerbes der UNESCO.
Belianska Höhle Die Höhle Belianska jaskyňa gehört zu den am meisten besuchten Schauhöhlen der Slowakei. Neben bizarren Felsgebilden ist sie vor allem durch ihre reiche Kalzit-Sinter-Füllung bekannt. Obwohl das Interesse an den natürlichen Sehenswürdigkeiten der Höhle bereits 125 Jahre anhält, konnten die Entstehungsgesetzmäßigkeiten bis heute nicht vollkommen geklärt werden. Die Waldstraße zur Höhle Belianska jaskyňa führt aus der Gemeinde Tatranská Kotlina, einige Kilometer nordöstlich von Tatranská Lomnica. Zum Eingang in einer Seehöhe von 890 m führt ein Lehrpfad mit rund 1000 m Länge, der einen Höhenunterschied von 122 m überwindet. Der Aufstieg dauert rund 25 min.
Slowakisches Paradies Befindet sich südöstlich der Hohen Tatra im nordöstlichen Teil des Slovenské Rudohorie. Er erstreckt sich auf einer Fläche von 19 763 ha und die Schutzzone nimmt 13 011 ha ein. Der Park liegt in den Kreisen Brezno, Poprad, Rožňava und Spišská Nová Ves. Typisch und eindrucksvoll sind für den Nationalpark Slovenský raj seine tiefen Schluchten und Klammen, die in Kalksteinen und Dolomiten von Wasserströmen zwischen 150 bis 450 tief gegraben wurden. Zu den bekanntesten Schluchten gehören Suchá Belá, Piecky, Sokol und Kyseľ mit zahlreichen Wasserfällen. Der höchste Gipfel ist Javorina /1186 m/. Im Slowakischen Paradies gibt es fast 200 Höhlen und Schluchten. Bereits seit 1870 ist die Eishöhle Dobšinská ľadová jaskyňa zugänglich, die man in die UNESCO Liste eintrug. Im Umfeld der Höhle befindet sich ein Naturreservat mit unterschiedlichen und wertvollen Pflanzen. Im Jahr 1972 entdeckte man die 21 km lange Höhle Stratenská jaskyňa, die die längste und mächtigste Höhle der Slowakei ist. Nördlich der Gemeinde Stratená befindet sich in 1153 m Höhe das Naturgebilde Havrania skala.
Schloss Strážky Das Schloss wurde auf Fundamenten einer gotischen Burg errichtet, die angeblich auf den Ruinen eines Templerklosters entstanden war und zu den ältesten der Slowakei gehört. Die späteren Besitzer Horváth-Stansith, die einer bedeutenden kroatischen Adelsfamilie abstammten, bauten die gotische Burg nach und nach zu einem Renaissanceschloss um. Im Jahr 1588 gründete Gregor Horváth-Stansith hier eine humanistische Schule und führte in den Jahren 1618 bis 1628 den Schlossumbau weiter, das damals seine heutige Form erhielt. Zu den ursprünglichen drei Flügeln kam nach einem Brand im Jahr 1708 ein vierter hinzu und so entstand der typische viereckige Grundriss mit einem Innenhof. Im Jahr 1862 bezog das Schloss in Strážky der Baron Eduard Mednyánszky. Er brachte aus Beckov in der Zips seinen zehnjährigen Sohn Ladislav mit, der später zu einem Maler von europäischem Format wurde. Während mehrerer Aufenthalte im Familiensitz am Fuß der Tatra malte er mehrere Landschaften mit originellen sozialen Komponenten. Den Zauber des Schlosses bestärkt der englische Park aus dem 19. Jahrhundert. Neben einer wertvollen historischen Bibliothek befinden sich im Schloss auch Gemälde von Ladislav Mednyánszky und das wertvolle steinerne Ctibor-Wappen von der Burg Beckov.
Nach einer Rekonstruktion gehört das Schloss der Slowakischen Nationalgalerie, die hier mehrere Ausstellungen betreut – historische Möbel und Accessoires, Ladislav Mednyánszky und Strážky, historische Bibliothek und eine Kunsthandwerkssammlung.
Das Schloss bildet zusammen mit der gotischen Befestigung der Kirche der Hl. Anna und dem Renaissanceglockenturm im historischen Zentrum der Gemeinde ein nationales Kulturdenkmal.
KEŽMAROK – Burg Kežmarok Burg - Nationales Kulturdenkmal. Die Burg Kežmarok ist die einzige vollständig erhaltene Burg in der Region Spiš. Die Familie Thokoly ließ sie zu einem prunkvollen Renaissancesitz umbauen und eine Barockkapelle mit wunderschönen Verzierungen errichten. Heute dient die Burg als Museum mit Ausstellungen zur Archäologie, Geschichte, Ethnologie und Kunst.
DIE PFARRKIRCHE DES HL. JAKOBS – LEVOČA Die Kirche, die dem Schutzpatron der Kämpfer, Wanderer und Arbeiter geweiht ist, gehört zu den größten gotischen Gotteshäusern in der Slowakei. Die Pfarrkirche der ehemaligen königlichen Freistadt dient den Gläubigen schon mehr als 700 Jahre. Sie ist eine Schatzkammer künstlerischer Denkmäler. Am meisten wird der Hauptaltar bewundert, welcher dank seiner Ausmaße 18 m und 62 cm der höchste gotische Altar auf der Welt ist. Sein Autor war der berühmte gotische Holzschnitzer Meister Pavol aus Levoča, auch „Michelangelo des Holzes“ genannt.
LEVOČA Die altehrwürdige Stadt am Fuße der Leutschauer Berge (Levočské vrchy) ist eine der schönsten Städte der Slowakei. Sie war das Hauptzentrum der Zips und seit 1323 auch königliche Freistadt. Ihre Dominante ist die gotische Kirche St. Jakob mit dem wertvollen spätgotischen Jakobs-Altar, der mit seiner Höhe von 18,6 Metern der größte Altar der Welt ist. Er wurde in der Werkstatt des Meisters Paul von Leutschau (Pavol z Levoče) hergestellt. Das Rathaus aus dem 15. Jh. beherbergt heute Sitz das Zipser Museum (Spišské múzeum). Auf dem zentralen Platz fasziniert vor allem das Thurzo-Haus mit seiner Neurenaissancefassade. In der Nähe des Platzes steht eine evangelische Kirche mit einem Altarbild von Jozef Czauczik aus dem 19. Jahrhundert. Im Komplex der Gymnasialkirche mit Kloster der Minoriten ist der Kreuzgang mit dem Paradieshof als einziger in der Slowakei erhalten. Seine Gemälde wurden zu nationalen Kulturdenkmälern erklärt. Aufmerksamkeit wecken auch die fast unversehrt erhaltenen Stadtmauern aus Ziegeln, an der bis zum Jahr 1410 gebaut wurde und ihre Polygonalbastei (heute das Blindenmuseum) und das Kaschauer Tor. Interessant sind auch die Gebäude des Großen Komitatshauses, des Kaufhauses, des Stadttheaters und der Pranger (aus dem 16. Jh.).
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